Archiv für Mai 2016

SEMESTERPARTY : Queer-Beat

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WANN: 10. Juni 2016; 23.00 Uhr
WO: Rosenkeller (Johannisplatz, 07743 Jena)

DJ-SET:
DJ Dynamike (Rock, Pop)
DJane LiesBeats (Electronic, Melodic Emotional Tech House, Deep Techno)

VVK: 3,00€ – AK: 4,00€
VVK-Termine: 7. und 9. Juni, jeweils 12:00-14:00 Uhr (Ernst Abbe Mensa)

Link zur FB-Veranstaltung: HIER

Vortrag/Workshop: Emanzipatorische Sprachpraxis und Inklusive Kommunikation

…Wann? 14. Juni 2016, 18:15
Wo? Carl-Zeiss Platz 3, 07745 Jena
(Genauere Infos HIER)…

Kommt das Thema gegenderte Sprache auf, sind die Reaktionen auch heute noch heftig und oft stark emotionalisiert. Für die Einen ist es unumgänglich und nicht verhandelbar, für die Anderen ist es übertrieben und nicht notwendig. Dabei liegen dem Diskurs vor allem Desinformation und zahlreiche Missverständnisse zugrunde, die sich leicht aufklären lassen. Das Ziel der Veranstaltung ist nicht, den Leuten vorzuschreiben wie sie Sprache zu verwenden haben, oder wie es richtig™ geht, sondern klar zu stellen dass Sprache eine Handlung ist, also durchaus bewusst eingesetzt werden muss. Daher erfolgt zuerst ein geschichtlicher Abriss über geschlechtergerechte Sprachformen und die Erklärung ihres Zusammenhangs mit der Feminismusgeschichte, sodass klar wird, was bestimmte Formen beinhalten oder ausschließen. Der Vortrag beschränkt sich aber ganz bewusst nicht auf die feministische Sprachforschung sondern geht darüber hinaus. Wie kann eine emanzipatorische Sprachpraxis auch aus intersektionaler Sicht aussehen? Welche Fragen wollen wir uns stellen, um eine möglichst inklusive Kommunikation nicht nur zwischen Geschlechtern, sondern zwischen Sprachnutzer*innen generell zu ermöglichen?

Muriel Aichberger ist Theater- und Medienwissenschaftler, Soziologe und spezialisiert auf Männlichkeitsforschung und Queer-Studies sowie Queer-Referent an der LMU München.

Vortrag: Keine Tunten!

.. Wann? 7. Juni 2016 um 18.15 Uhr
Wo? Internationales Zentrum „Haus auf der Mauer“, Gewölbekeller…

(Johannisplatz 26, 07743 Jena)

Die Ablehnung von Tunten lässt sich nicht bloß anhand der zahlreichen GayRomeo-Profile ablesen, die hervorheben: „Keine Tunten!“ Tuntigkeit ist das, was zu unnormal schwul ist und deshalb nicht zu sein hat. Die Ablehnung von Tunten lässt sich also auch im Verhalten von Schwulen untereinander und gegenüber sich selbst feststellen, in der Selbstablehnung. Tunten erschminken sich seit den 1970er Jahren ihre schwule Differenz, auf der sie beharren.
Im Vortrag wird auf Männlichkeitsfindung und die Vorstellung vom „echten“ Mann – auch bei Schwulen – eingegangen. Woher kommt die Faszination für den heterosexuellen Mann? Und warum lehnen Schwule Tunten so sehr ab und sind doch selbst welche – wo wir doch so emanzipiert sind?! Wege zur schwulen Emanzipation, schwuler Selbsthass und Tuntigkeit – ein Abend mit Patsy.

Patsy l’Amour laLove ist Polit-Tunte in Berlin, promoviert zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre in der BRD, ist Beraterin und Referentin für LGBTI im AStA der HU Berlin, forscht und schreibt zu Selbsthass, Männlichkeit und Pornographie.

Filmreihe zum Queer Cinema

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